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Der Friedensbaum (Tree of Peace) Leipzig Germany (3)

The Eleventh Tree of Peace was planted in Germany

Leipzig, November 26, 2019. The 11th Tree of Peace has already been planted at a very important place for the history of Europe. The commemorative tree, called Tilia euchlora (German: Krim-Linde), is now a part of a park composition in the Monument to the Battle of the Nations (German: Völkerschlachtdenkmal) area. This impressive memorial was built in a memory of the 1813 Battle of Leipzig, also known as “Battle of the Nations”. Paid by mostly donations and the city of Leipzig as well, it was completed in 1913 for the 100th anniversary of the battle and it cost six million goldmarks. Napoleon’s monument commemorates the defeat of Leipzig, a crucial step towards the end of the hostilities in the War of the Sixth Coalition. The coalition armies of Russia, Prussia, Austria and Sweden were led by Tsar Alexander I of Russia and Karl Philipp, Prince of Schwarzenberg.

The Monument is 91 m (299 ft) tall. There are over 500 steps to get to the platform at the top of it, from where there is a beautiful view of the city Leipzig and its countryside. Planting of the memorial tree in Leipzig had been organized by the Honorary Consulate of the Slovak Republic for the Federal States of Saxony and Thuringia (German: Honorarkonsulat der Slowakischen Republik in Leipzig). The event was co-organized by Stiftung Völkerschlachtdenkmal Leipzig and Stadtgeschichtliches Museum Leipzig. The tree was also co-financed by both Dr. Michael Jaenisch and Dr. Udo Böttiger, company directors of HJW + PARTNER, Bausachverständige + Ingenieure Leipzig. The event was opened by Dr. Volker Rodekamp, Director of Stiftung Völkerschlachtdenkmal Leipzig. After a warm welcome, Dr. Albrecht Tintelnot, the Honorary Consul of the Slovak Republic for the Federal States of Saxony and Thuringia, as a main organiser had a speech. An important guest of that memorial planting was a member of the Royal House of Saxony (House of Wettin), His Royal Highness Prinz Mauricio von Sachsen Herzog zu Sachsen, who represented his father, His Royal Highness Prinz Alexander Markgraf von Meissen Herzog zu Sachsen, the Head of the Royal House of Saxony. Prinz Mauricio had a speech on behalf of his father. Subsequently, the idea of ​​the project was presented by its author Marek Sobola. After the symbolic planting of the tree by the honoured guests, the view of whole complex was done by Steffen Poser, the curator of the Stadtgeschichtliches Museum Leipzig. The Tree of Peace and its main idea, which is joining the nations and protecting the democratic values ​​of Europe, has also been successfully implemented in the Federal Republic of Germany. We are honoured to be the first to plant the Tree of Peace on the ground of Germany in Leipzig, in the area where there is the largest war memorial in Europe. The Online Stadtmagazin für Leipzig and Leipziger Internet Zeitung also provided information about the event.

Pflanzung eines Friedensbaumes in der Lindenallee des Völkerschlachtdenkmals

Leipzig erhält 1. Friedensbaum Deutschlands des internationalen Projektes „Tree of peace“

 

Zum Abschluss der diesjährigen Bauarbeiten an den Denkmalaußenanlagen pflanzte die Stiftung Völkerschlachtdenkmal gemeinsam mit dem Stadtgeschichtlichen Museum einen Friedensbaum in der Lindenallee, linker oberer Weg, ein. Herr Dr. Rodekamp, Geschäftsführer der Stiftung Völkerschlachtdenkmal Leipzig, setzte zusammen mit Friedensbaum-Projektinitiator Marek Sobola, dem Generalkonsul der Slowakischen Republik für Sachsen und Thüringen, Dr. Tintelnot, und weiteren Förderern und Freunden des Denkmals am Dienstag, 26. 11. 2019 den symbolischen Spatentisch. Auf der Suche nach Baumpaten für eine Nachpflanzung ergab sich der Kontakt zum international ausgerichteten Friedensbaum-Projekt. Dieses wurde 2018 anlässlich des 100. Jahrestages des Endes des Ersten Weltkriegs durch den slowakischen Landschaftsarchitekten Marek Sobola angestoßen. Mit Friedensbäumen soll an prominenten Orten an die unzähligen Soldaten, die im Ersten Weltkrieg an unbekannten Orten ums Leben kamen und namenlos beigesetzt wurden, erinnert werden. Bis 2022 sollen in vielen Ländern auf jedem Erdteil solche „Bäume des Friedens“ gepflanzt werden und damit die universale Botschaft von Frieden und einem freundlichen Miteinander in globalem Rahmen unterstreichen. Bisher sind 11 dieser Bäume gepflanzt wurden. Die Stiftung Völkerschlachtdenkmal, die seit langem die Entwicklung des Denkmals zu einem Symbol des Friedens und der Verständigung in Europa verfolgt, freut sich daher sehr, gemeinsam mit Partnern und Freunden aus Leipzig und der Slowakei dieses friedensstiftende Zeichen zu setzen.

„Das internationale Projekt Friedensbaum ist ein Projekt der Freundschaft und des Verständnisses zwischen Völkern. Die dahinterstehende Idee ist es, Menschen aus der ganzen Welt zusammenzubringen. Es soll zeigen, wie sinnlos Kriege sind. Auch in der heutigen turbulenten Zeit wird uns das wieder stärker bewusst. Immer noch gibt es auf der Welt Orte, an denen Frieden und ein friedliches Leben keine Selbstverständlichkeit sind. Orte, an denen Kinder nicht in Fröhlichkeit aufwachsen können. Unsere Mission ist es deshalb Frieden und Freundschaft zu fördern, indem wir gemeinsam Bäume pflanzen, die das Leben selbst und Prosperität symbolisieren“, so Marek Sobola. Herr Sobola hat 2018 in Erinnerung an seinen einhundert Jahre zuvor für tot erklärten Großvater Ondrej Sobola das weltumspannende Projekt begründet. „Es verbindet das Erinnern, bewusst verbunden mit dem Namen eines wenig bekannten Opfers, das damit für das namenlose Leid aller betroffenen Soldaten und Zivilisten steht, mit der Mahnung und dem Auftrag an uns alle für die Zukunft“, so Generalkonsul Dr. Tintelnot. Das Völkerschlachtdenkmal erinnert an zehntausende Gefallene der mörderischen Völkerschlacht um 1813. Wenige Monate vor Beginn des Ersten Weltkrieges eingeweiht, war es zunächst auch ein Ort nationaler Überheblichkeit. Vor dem Friedensbaum ist eine Stele errichtet, die mit einer Plakette auf das slowakisch-internationale Friedensbaum-Projekt verweist und die Namen der Unterstützer trägt.





Author of text / messages: Marek Sobola, Katja Etzold
Source of the photo: Marek Sobola, Róbert Machciník
Source of text: Marek Sobola, Stadtgeschichtliches Museum Leipzig